"Hamburg: Hansa-Port"

NDR

Es ist eine Landschaft wie aus anderen Welt: Die riesigen Kohle und Erzberge mitten im Hamburger Hafen. HansaPort heißt dieser Spezialkai. Hier können am Tag einhundert tausend Tonnen so genanntes Schüttgut aus den großen Ozeanriesen herausgeholt oder in sie hinein gefüllt werden. Mit High-Tech wird die komplette scheinbare Mondlandschaft bewegt. Direkt aus den Schiffen mit vier Brückenschaufeln, die mit einem Biss bis zu 12 Tonnen fassen können. Für den Schüttgut-Transport auf dem ganzen Areal wiederum ist nur ein Mann zuständig: Mit dem Joy­stick steuert er den gesamten An- und Abtransport, sieht auf seinen Bildschirmen mit Hilfe modernster Infrarottechnik, wo und wann wie hoch eine Halde noch oder schon ist.
Mit modernster Wiegetechnik kann er die Ware so auch auf Binnenschiffe oder die Waggons im eigenen Bahnhof mit 15 Gleisen verladen. Vorausgesetzt: Alles läuft reibungslos. Dafür gibt es die Wartungsteams. Schichtführer Jürgen B. erklärt und zeigt uns, wie wichtig es ist, Reparaturen rechtzeitig zu erkennen und „vorbeugend“ ausführen. Eine Fahrt über die Anlage lässt die Dimensionen noch deutlicher werden: Neben den Millionen Tonnen Schüttgut scheinbar endlose Förderbänder, 15 eigene Bahngleise, und vier riesige Löschbrücken am Kai.

Gesendet: NDR - Hamburg Journal